LTE Technik

Vor LTE wurde das Vorläuferkonzept mit dem Namen High Speed OFDM Packet Access (HSOPA) vorgestellt. Im Gegensatz zu HSOPA verwendet LTE diverse Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing-Techniken (OFDM) sowie eine Multiple-Input-Multiple-Output-Antennentechnologie (MIMO). Ziel ist es den Mobilfunkanbietern eine kostengünstige hochratige Sende- und Empfangstechnologie anzubieten und folglich das mobile Internet der breiten Masse zugänglich zu machen. Die geringen Antwortzeiten (Latenzzeiten) erlauben z.B das problemlose durchführen von Internet-Telefonaten (VOIP), sowie Videotelefonie oder Online-Spielesimulationen in Echtzeit.

Bereits heute sind mit UMTS hohe Datenraten bis zu 7,2 Mbps möglich. Im Gegensatz zu UMTS unterstützt LTE verschiedene Bandbreiten (1,4; 3; 5; 10; 15 und 20 MHz). Auf dem 20 MHz Bandbreitenbereich sind Datenübertragungen bis zu einer Geschwindigkeit von 300 Mbps (Download) und 75 Mbps (Upload) möglich. Die Latenzzeiten bewegen sich hier auf einem Niveau von gerade einmal 5 Millisekunden.

Ende Mai 2010 endete die Versteigerung geplaner Frequenz-Lizenzen in Deutschland. Insgesamt haben die Netzbetreiber 4,4 Milliarden Euro für den Erwerb einzelner Lizenzen ausgegeben. Zum Zuge der Versteigerung kamen die 3 größten Deutschen Netzbetreiber, die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica O2.

Genauer gesagt, versteigerte die Bundesnetzagentur innerhalb vom 12. April 2010 bis zum 20 Mai 2010 LTE Frequenzen im Bandbereich von 800 MHz, 1,8 GHz (alter Bundeswehrstandart), 2,0 GHz und 2,6 GHz für den drahtlosen Telekommunikationsdienst.  Der Vorraussicht nach, werden die Mobilfunkanbieter jedoch nur die Netzt auf den Bandbreiten 800 MHz, sowie 2,6 GHz verwenden.

LTE Bandbreitenverteilung nach MobilfunkanbieterBildquelle: Wikipedia