LTE Ausbau in den USA hat begonnen

Parallel zu den Touch-Tablets gibt es in der ITK-Branche ein weiteres spannendes Thema, nämlich „LTE“. Theoretisch ermöglicht die LTE-Technik Datenübertragungsraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde.

In den USA konkurrieren derzeit zwei Mobilfunkanbieter um die Marktführerschaft. AT&T und Verizon Networks haben sich beide für die Zukunft die Aufgabe gesetzt ebenfalls wie in Europa einen flächendeckenden LTE Ausbau zu gewährleisten.

Aktuell fallen, zumindest bei Verizon Übertragungsraten von LTE sehr bescheiden aus. Während bereits Datenraten von bis zu 300 Megabit realisierbar wären, drosselt Verizon die Übertragungsrate künstlich auf 10 Mbps indem lediglich die 10 MHz Frequenzen genutzt werden. Eine Übertragungsraten von gerade einmal 10 Mbps ist beispielsweise mit dem HSDPA+ Netzwerk vergleichbar. T-Mobile geht sogar soweit und behauptet, dass ihr HSPDA+ Netz mittlerweile durchschnittliche Download-Geschwindigkeiten von 5 bis zu 8 Mbps erreicht.

Bis zum Jahr 2014 werden voraussichtlich 40,3 Milliarden Dollar Investitionskosten, größtenteils verursacht durch Makrozell-Deployments fällig. Bis fünf Jahre vergangen sind, ist es noch eine gewisse Zeit. Aufgrund dessen stoppt man derzeit nicht den Ausbau älterer Technologien, sondern investiert parallel fleißig in die Struktur von HSDPA+ und Wimax.

In den USA unterscheiden wir von dem genutzten Frequenzband. Dort wird primär das 700-MHz-Band genutzt werden – In Deutschland das 800 MHz-Band. Die USA haben im Vergleich zu Deutschland ein etwas größeres Problem. Aufgrund der Tatsache, dass das 700 MHz Band auf vier unterschiedliche aufgeteilt und versteigert wurde, folgt eine Reihe von Inkompatibilitäten für USB-Modems. Je nachdem in welches Land man also als Amerikaner reisen möchte, man sollte immer eine Hand voll USB-Modems mit sich führen.



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